Mit Strategien Unmögliches möglich machen

Strategien für langfristige Sicherheit, Entwicklung und transparente Entscheidungsfindung

Kulturinstitutionen müssen sich in den letzten Jahren verstärkt mit Strategie und Zielsetzungen beschäftigen. Wo es früher primär um künstlerische Visionen und Produktionen ging, stehen heute oftmals die Entwicklung von Erträgen und Aufwendungen, Zielgruppendiversifikation oder Medienpräsenz im Zentrum der Diskussion über die Relevanz und den Wert von Theatern, Museen oder anderen Kultureinrichtungen. Strategische Zielsetzungen, die entweder von den Zuschussgebern oder den Häusern selbst aufgestellt werden, helfen einerseits diese Diskussionen zu rationalisieren. Andererseits sind solche Zielsetzung oft wenig ambitioniert oder bilden relevante Kriterien nicht genügend ab.

Strategien erweitern Spielräume 

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Mitarbeiter von Kulturinstitutionen Strategien mitunter kritisch gegenüberstehen. Unseres Erachtens werden dadurch wichtige Potenziale verschenkt. Richtig konzipiert, hilft eine Strategie, Ziele zu erreichen, sei es im künstlerischen, finanziellen oder auch organisatorischen Bereich. Sie schränkt nicht ein, sondern erweitert Spielräume. Eine Strategie läuft der Freiheit der Kunst nicht entgegen. Die Freiheit der Kunst kann vielmehr durch eine Strategie, die ein Haus langfristig aufstellt, gesichert werden.

Wir beobachten oft, dass es besonders für existenzbedrohte Institutionen auf den ersten Blick nur Lösungen gibt, die eine schwierige Situation noch verschärfen. Orientieren sich aber die Zielerwartungen einer Strategie an den tatsächlichen Rahmenbedingungen, kann ein Haus erfolgreich neu aufgestellt und für die Zukunft gesichert werden. Ein Strategieprozess muss dabei die Erwartungen sowie Befürchtungen der verschiedenen Akteure berücksichtigen. Denn selbst wenn Einigkeit über das Ziel herrscht, gibt es meist sehr unterschiedliche Vorstellungen über den Weg dorthin. 

Durch Strategieszenarien die Umsetzbarkeit von Konzepten prüfen

Durch die Entwicklung von Strategieszenarien können wir die verschiedenen Vorstellungen abbilden und auf ihre Umsetzbarkeit sowie Auswirkungen hin untersuchen. Zur Bewertung müssen neben den wirtschaftlichen Kennzahlen auch nicht-monetäre Effekte, wie z. B. künstlerische, gesellschaftliche oder standortpolitische betrachtet werden. Je multidimensionaler ein Szenario analysiert und dargelegt werden kann, desto besser können Debatten rationalisiert, zielgerichtet moderiert und Entscheidungen nachvollziehbar getroffen werden. 

Strategische Planungen können einzelne Bereiche oder ein gesamtes Haus sowie bei Kulturentwicklungskonzeptionen ganze Städte und Regionen betreffen. Sie können eine bereits erfolgreiche Strategie fit für die Zukunft machen oder auch eine weniger erfolgreiche neu ausrichten. Genau so individuell, wie der Fokus von strategischen Planungen sein kann, unterstützen wir unsere Klienten bei der Konzeption und Implementierung von Strategien.

Wir haben seit 2005 in über 250 Projekten Länder und Kommunen, Kultur- und Bildungsinstitutionen sowie Unternehmen der Entertainment-Industrie in verschiedensten Fragstellungen beraten und individuelle Lösungen erarbeitet. Gerne diskutieren wir mit Ihnen Ihre strategischen Herausforderungen. Sprechen Sie uns an!

Ein Auszug aus unseren Referenzen

Kontakt

Frank Schellenberg

actori GmbH
Gundelindenstraße 2
80805 München
Deutschland