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Erstellung des Kulturplans Lausitz


MWFK Brandenburg

Infolge des geplanten Ausstiegs der Bundesrepublik aus der Kohleverstromung bis 2038, steht der Region Lausitz als zweitgrößtes der drei deutschen Braunkohlegebiete ein tiefgreifender Strukturwandel bevor. Als ein Projekt des Sofortmaßnahmenprogramms des Bundes zur Strukturstärkung in den Braunkohlegebieten, sollen Kunst und Kultur der Region entwickelt werden. Darüber hinaus werden die Potenziale der Wissenschafts-, Forschungs- und Kulturlandschaft Lausitz mobilisiert und in die übergreifenden kulturpolitischen Strategien der Regierungen des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen stärker eigebunden. Die Kunst und Kultur der Lausitz sollen hierbei zu einem integralen Bestandteil des Strukturwandels werden. Erklärtes Ziel von Kulturministerin, Frau Dr. Manja Schüle, ist es:

„... die Lausitz als eigenständige und attraktive Kultur-Region weit über die Landes- und Ländergrenzen hinaus bekannt machen. Meine Vision: Die Lausitz soll als Region des Wandels und an der Schnittstelle zwischen West- und Osteuropa in den kommenden 10 bis 15 Jahren Kulturhauptstadt Europas werden“.

Aus diesem Grund ist nun das Projekt „Kulturplan Lausitz“ gestartet. Gemeinsam mit Dr. Martina Taubenberger (KulturKonzepte) wird actori den knapp ein Jahr dauernden Prozess der Erstellung eines Kulturplans begleiten. Dies beinhaltet einerseits strategische Facharbeit und andererseits einen umfangreichen Beteiligungsprozess mit verschiedenen Akteuren aus der Region.

Das Projekt wird durchgeführt von Frank Schellenberg, Geschäftsführer actori GmbH, sowie Katharina Pachta-Reyhofen und Jessica Kirchner, Consultants actori GmbH.

Quelle: Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

(Fotos: Frank Schellenberg, Katharina Pachta-Reyhofen und Jessica Kirchner, Copyright actori)